Wir fliegen mit 300 km/h durch die Landschaft während Ich diese Zeichen hier in die Tastatur hacke. Wälder und Täler fliegen gemeinsam mit den Erinnerungen an die AllFacebook Marketing Conference 2016 an mir vorbei

Fest vorgenommen habe ich mir, sie dieses Mal hier im Blog festzuhalten, damit sie nicht irgendwo auf der Strecken München-Köln verloren gehen. Nein! Dieses Mal nehme ich sie mit. Mit hier in dieses Blog. Für mich und für euch. Und das geht so:

Facebook-Live ist Geplantes über den Haufen zu werfen

Gibs zu! Persicope und Facebook-Live haben Dich auch schon ein bisschen geflasht, oder? Ich bins spätestens seit ich Per Günther und Daniel Theis beim ALLSTAR Day-Broadcast über Facebook zugeschaut habe.

Klar haben wir geplant, worüber die Jungs reden können und was auf dem Parkett passieren kann. Klar haben wir alles aufgeschrieben und sie gebrieft. Und wisst ihr was? Alles für den … ehm die Katze!

Kaum lief die Sendung, haben Per und Daniel das Feedback aus der Community gelesen und fort war der schöne lineare Pfad der „Sendung“. Im Hintergrund singen Jan Delay und Udo Lindenberg „Alles im Arsch“. Nicht wirklich…

Ich bekomm das Grinsen nicht aus dem Gesicht, als Ich die Insight zu dem Broadcast checke. Großartige Reichweite, noch großartigere Bindung (lies: Watchtime) und positive Stimmung soweit das Auge reicht.

Klar wir stehen erst ganz am Anfang. Aber der Anspruch auf Einfluss des Sendungsablaufs solcher Live-Übertragungen über Social Media wird bei den Nutzern wachsen. Wenn wir diesem nicht gerecht werden, werden andere da sein. Unsere Fans uns „fremdgehen“ und ihre Zeit mit ihnen verbringen. Verlieren wir jetzt Zeit, verlieren wir in der Zukunft Zeit.

Wir haben Zugang von dem jeder Fan nur träumen kann. Also machen wir uns jetzt was locker und ein wenig von der Community steuern.

Auch wenn der Case hier nichts mit Red Bull zu tun hat, möchte Ich mich bei Bob Seger für den Anstoß die Gedanken hier festzuhalten herzlich bedanken!

Jeder verdient sich seine Reichweite Community selbst.

Ach Du Scheisse, jetzt kommt Instagram auch noch mit einem Algorithmus daher, der bestimmt welche Fotos und Videos von den Nutzern gesehen werden. Hilfe, die Reichweite wird einbrechen wie ein Elefant in der Arktis. Der Kampf um Reichweite ist mehr Struggle als der Weg aus der Boogie down Bronx. Oder so… Ihr wisst schon. Dabei können wir eigentlich ganz entspannt sein.

Unsere Themen sind größer als wir selbst. Die Community spricht über sie, teilt Fotos und repräsentiert und zelebriert sich und das was uns alle ausmacht. Auf ihren privaten Accounts erzielen sie gemeinsam Reichweiten die wir bei aller Ambition zur Optimierung der eigenen Channels gerne mal übersehen.

Also lasst uns in Zukunft doch mehr darüber nachdenken, wie wir die Reichweite unserer Community erhöhen können und nicht einfach nur ein paar Euros an Facebook zu überweisen, damit wir unsere (kleine) Reichweite optimieren können.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Speaker für die Inspiration!

Fuck it, I’ll keep it real – Menschen sprechen nicht wie Fachbücher!

Schon mal im Urlaub gewesen und Schwierigkeiten gehabt sich mit den Einheimischen zu verständigen? Oder im Ausland beim Bäcker mit hungrigen Magen keinen Satz rausgebracht und frustriert in den Supermarkt gegangen um Aufbackbrötchen zu holen? Ein paar Fremdsprachkenntnisse können Leben retten und helfen nicht zu verhungern. Ich spreche da aus Erfahrung und das weil mein Italienisch sicherlich das mieseste ist, das jemals dem herzlichen sardonischen Bäcker auf La Maddalena angetan wurde. Aber zurück zum Thema.

Wir kommunizieren über unsere digitalen Kanäle täglich mit tausenden Menschen, also lasst uns doch auch so sprechen als wären wir welche und die gleiche Sprache sprechen. Schmeißt Corporate Speech in die Tonne! Dazu gehört Mut der sich lohnt! Es muss ja nicht jeder Beitrag mit „Das feier Ich hart. Euer Baba, aller Babas“ enden.

Am Ende sprechen wir von Mensch zu Mensch und dank der Insights von Facebook, Twitter usw. wissen wir über diese so viel, dass wir es hinbekommen sollten mit ihnen zu sprechen, wie mit unseren Freunden. Also sagts jetzt mal alle laut: „Fuck corporate, I’ll keep it real!”

Dank für die Inspiration geht an dieser Stelle raus an Nic Lecloux von True Fruits!

*Disclaimer: Das muss nicht für alle Branchen der richtige Weg sein, aber uns im Sport kann das nur guttun!

Und als Rausschmeißer kann ich euch Sketchnotes nur wärmstens empfehlen! Mir persönlichen haben sie sehr geholfen mich auf die wesentlichen Ideen der Speaker zu fokussieren.

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