Vor wenigen Tagen bin ich, mehr oder weniger durch einen Zufall, über ein wahnsinnig spannendes und innovatives Angebot gestolpert. Ein Angebot, was mich vor dem Hintergrund des „Twitter-Verbots“ bei Manchester United schlichtweg umgehauen hat. Wer der Auslöser war? Weiß ich nicht mehr genau. Was der Auslöser war? Das wird auch in einigen Monaten noch bestens im Kopf haben. Also kein langes Gerede, sondern konkret auf den Punkt gebracht:

Stellt euch vor ihr seid grade auf dem Weg zum Spitzenspiel in der Liga eurer Wahl. Warum ist euch auch nicht ganz klar. Schließlich erwartet man ja dass die Preise für ein Ticket wahnwitzige Summen erreichen werden. Eigentlich zu viel für den eigenen Geldbeutel. Vor dem Kassenhäuschen angekommen versucht ihr trotzdem einen stolzen Teil des letzten Gehalts loszuwerden. Zu eurer Verwunderung werdet ihr aber nicht nach dem gewünschten Sitzplatz, sondern nach dem gewünschten Preis dafür gefragt. Ihr reibt euch die Augen und fragt euch: Traum oder Realität?

Sport würde die Massen nicht faszinieren, wenn er sie nicht auch spalten würde. Nirgends wird derart kontrovers und leidenschaftlich über ein Thema diskutiert wie im Sport. Aber nicht nur die Fans bekommen sich bei den sportlichen Großereignissen in die Haare. Auch die Sportler tragen ihre Auseinandersetzungen nicht nur auf dem Spielfeld aus.

Das Spiel ist in seiner entscheidenden Phase angekommen. Beide Teams jagen über das Parkett und liefern sich einen atemberaubenden Schlagabtausch. Die Halle kocht, die Stimmung ist hitzig. Phrenetisch jubeln die Zuschauer von den Rängen und versuchen ihr Team zum Sieg zu tragen. Der best-of-five-Clash wird in den letzten drei Sekunden des Spiel Fünf mit einem Buzzer-Beater entschieden. „Das war Werbung für eine faszinierende Sportart“ werden alle Beteiligten nach dem Spiel zu Papier geben in die Kameras jubeln. Was wünscht sich das Herz eines Basketball-Fans mehr? Was wünscht sich das Herz eines Verantwortlichen bei den beiden Klubs oder der Liga mehr?